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Pressetext:
Die ausgewogene und zugleich prächtige Formensprache der klassischen Antike ist ein Maßstab für künstlerisches Schaffen, dessen sich Menschen vieler nachfolgender Stilepochen verpflichtet fühlten. Auch in der aktuellen angewandten Kunst sind antike Gestaltungsprinzipien ein fester Bezugspunkt. Mit der Reihe von Schmuckstücken, die hier in einigen Beispielen repräsentiert ist, soll dieses Grundrepertoire neu belebt werden. Die verwandten antiken Materialien, wie Gemmen ( gravierte Siegelsteine ), Glas- und Steinperlen sowie Bronzefragmente, werden in einer modernen Arbeit zu einem neuen Ganzen und erhalten somit ihre ursprüngliche Bedeutung als Schmuck zurück. Bei den Antiken handelt es sich durchweg um Originale, deren Herkunft und Alter mit größtmöglicher Genauigkeit angegeben wird. Die Beschäftigung und Arbeit mit Antiken betrachte ich als seltenes Privileg und die " Korrespondenz " mit einem Künstler, der vielleicht vor 2000 oder 3000 Jahren gewirkt hat, bietet einen ganz besonderen Reiz. Diese Brücke zurück zu den Anfängen der Kulturgeschichte bedeutet für viele Träger Innen eine ganz besondere Freude. Darüber hinaus weiß die tragende Person neben einem edlem Schmuckstück auch den Schatz eines in der Regel unwiederbringlichen Stückes Kulturgeschichte ihr eigen.
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